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Allgemeines

Keine andere Karibikinsel steht seit ihrer Entdeckung derart im Banne der Weltöffentlichkeit, wie Kuba. Seit der kubanischen Revolution vor gut 40 Jahren wird die Insel durch eine solzialistische Regierung unter Fidel Castro verwaltet. Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks leidet die Insel unter wirtschaftlicher Isolation, die durch das von den USA einseitig verhängte Handelsembargo noch verstärkt wird. Durch die tiefen Zuckerpreise auf dem Weltmarkt sieht sich die Regierung gezwungen, auch aus der Zuckerindustrie, der bisherigen Haupteinnahmequelle, auszusteigen und der Tourismus wird zum wichtigsten Wirtschaftszweig. Seit den neunziger Jahren ist es auch für westliche Firmen möglich in Kuba zu investieren und es sind gerade im Tourimusbereich einige Joint Venture entstanden. Der / die Kubareisende muss sich bewusst sein, dass er / sie ein Entwicklungsland besucht. Wer ausserhalb der Touristenzentren auf eigene Faust unterwegs ist braucht viel Tolerenz und Verständnis für die kubanischen Gegebenheiten. Als Reisende / r nach Kuba gibt es auch zu beachten, dass der Standard der Hotels oft nicht unserem Gewohnheiten entspricht. So können auch in Hotels gehobeneren Kategorien Armaturen in den Bädern defekt sein oder es muss ohne warmes Wasser geduscht werden. Häufig ist der Service zwar herzlich aber nicht sehr effizient. Es gibt in Kuba auch äusserst wenige Läden, wo Frische Lebensmittel eingekauft werden können. Gemüse und Früchte gibt es in den Städten auf den Märkten, ansonsten ist man für die Verpflegung weitgehend auf die Restaurants angewiesen.

Wer aber in die Welt der Kubaner eintauchen kann, wird viel Herzlichkeit und einmalige Erlebnisse mit nach Hause tragen und kommt in den Genuss von viel traumhafter Landschaft und tollen Stränden.